Unternehmensberatung Brenger

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Tipps für Eltern

Für (werdende) Mütter und Väter:

Planen Sie (gemeinsam mit Ihrem Partner / Familie) Ihre Zukunft. Auch eingedenk dessen, dass alles ganz anders kommen könnte. Das kann „es“ immer. Wichtig ist, dass Sie sich Gedanken über Ihre Werte und Lebensziele machen. Überlegen Sie, was Ihnen in Ihrem Leben wirklich wichtig ist. Dann „machen Sie sich ein Bild“ von Ihren Zielen.

Stellen Sie sich vor, wie es „ist“ bzw. sich „anfühlt“, wenn Sie ein/e erfolgreiche/r berufstätige/r Mutter / Vater sind. So konkret als irgend möglich. Leiten Sie aus diesen Bildern und Lebenszielen Maßnahmen ab. Fragen Sie sich: Was muss ich heute tun, um dieses Ziel / Teilziel zu erreichen? Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie diese Maßnahmen auch umsetzen.
Also: Ist der Weg klar, gehen Sie ihn.

Bedenken Sie, dass Sie ohne Ziel auch nirgendwo ankommen können. Das Leben passiert Ihnen. Es ist für Sie wesentlich befriedigender und Glück bringender, wenn Sie es aktiv angehen und der Regisseur Ihres Lebens sind und sich auch so fühlen.

Wenn Sie in Elternzeit gehen, gilt:

  • Sprechen Sie bereits vor der Geburt ausführlich mit Ihren Vorgesetzten. Planen Sie mit ihm/ ihnen gemeinsam die Berufstätigkeit nach der Geburt.

Halten Sie ständigen Kontakt zum Betrieb:

  • Nehmen Sie an Betriebsfeiern teil.
  • Lassen Sie sich in den Verteiler von Unternehmens- und Abteilungsneuigkeiten setzen; möglicherweise können Sie sich (vorübergehend) einen Telearbeitsplatz zu Hause einrichten lassen (alternierende Telearbeit).
  • Gehen Sie Ihre Kollegen besuchen.
  • Wenn Sie es einrichten können, nehmen Sie an Abteilungsbesprechungen teil.

Das wichtigste aber ist:

Bleiben Sie fachlich und methodisch am Ball!  

Fordern Sie Lernsoftware, wenn neue EDV eingeführt wird.

Organisieren Sie die Betreuung Ihres Kindes und bieten Sie an, in Urlaubszeiten oder anderen personellen Engpässen durch Krankheit oder Fluktuation, einzuspringen. Auch wenn Sie nicht Vollzeit arbeiten können, ist es den meisten Unternehmen lieber, sie haben einen eingearbeiteten Know- How –Träger wenigstens fünf Stunden am Tag.

Besuchen Sie Weiterbildungsangebote. Sprechen Sie über diese Möglichkeiten bereits während der Schwangerschaft (vor der Inanspruchnahme der Elternzeit) mit Ihren Vorgesetzten.

Falls es keine innerbetrieblichen Weiterbildungsangebote gibt, überlegen Sie (gemeinsam mit Ihren Vorgesetzen), was Sie privat „tun“ können.

Weiterbildung ist vor allem eine Bringschuld des Arbeitnehmers.

Warten Sie nicht, bis Sie angesprochen werden, ob … “Sie nicht meinen, dass Sie einmal etwas tun sollten…“ …; bleiben Sie aktiv. Ich habe noch keinen Fall erlebt, in welchem Initiative sich nicht gelohnt hätte!

Über rechtliche Hintergründe, Chancen, Betreuungsmöglichkeiten und Erziehungsfragen können Sie sich am besten und aktuellsten auf den Websites des Bundesfamilienministeriums und dem Verband berufstätiger Mütter e.V. informieren (das ist selbstverständlich auch für Väter interessant….). Werden Sie in letzterem Verband Mitglied. Dann haben Sie Zugang zu sämtlichen Themen und News, die relevant und informativ für Sie sind.

Ihre Ursula Brenger